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Titel: Ältester Knochen eines Hundes in Westfalen? Erstellt von: Tomstep

Ältester Knochen eines Hundes in Westfalen?

Die Blätterhöhle in Hagen ist eine der wichtigsten Fundplätze für die Steinzeit in Nordrhein-Westfalen und weit darüber hinaus. Bei der aktuellen Grabung auf dem Vorplatz der Höhle drangen die Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und ihre Kooperationspartner tiefer in die Schichten aus dem Ende der letzten Eiszeit vor. Verschiedene neue Funde geben seltene Einblicke in die Umwelt und Lebensweise der Menschen vor über 11.500 Jahren. Dazu gehören Tierknochen mit Bearbeitungsspuren und Werkzeuge aus Feuerstein. Darüber hinaus könnte sich ein Knochenfund aus der späteiszeitlichen Schicht als der älteste in Westfalen gefundene Hund herausstellen.

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Tibia-Knochen eines Hundes aus der späteiszeitlichen Grabungsschicht. (Foto: LWL / T. Poggell)

Die Funde der diesjährigen Kampagne geben Hinweise auf die Jagdgewohnheiten der Menschen und wie sie ihre Beute verarbeiteten. So sind auf dem Vorplatz der Höhle erstmals große Knochenfragmente von erlegten Tieren gefunden worden. Die Fragmente werden zur genauen Bestimmung an die Universität Köln gegeben. "Wir sind sehr gespannt zu erfahren, um welche Tierarten es sich handelt", zeigt sich Grabungsleiter Wolfgang Heuschen M.A. neugierig. "Da sich die Umwelt und mit ihr die Tierwelt am Ende der letzten Eiszeit sehr rasch wandelte, ist es sehr spannend, welche Beute die Menschen zu dieser Zeit hier gejagt haben."

Auf den Knochenoberflächen konnten die Archäologen bei ersten Untersuchungen unter dem Mikroskop bereits Ritzungen entdecken. Der langjährige Projektleiter PD Dr. Jörg Orschiedt konnte diese Spuren aufgrund ihrer Beschaffenheit als Schnittspuren identifizieren: "Die Ritzungen verlaufen charakteristisch V-förmig. Sie sind ein Beweis dafür, dass die Menschen die Tiere nach erfolgreicher Jagd an der Blätterhöhle mit Steinwerkzeugen zerlegt haben." Die Forscher haben darüber hinaus kleine Knochenfragmente gefunden. "Die Splitter weisen darauf hin, dass die Röhrenknochen aufgeschlagen wurden, um an das Knochenmark im Innern zu gelangen", erläutert Orschiedt.

Weitere Hinweise über die damalige Jagd an der Blätterhöhle erhalten die Archäologen über die freigelegten Steingeräte. Auffällig ist, dass alle Rückenspitzen, aus Feuerstein gefertigte Pfeilspitzen, entweder fragmentiert oder beschädigt sind. Die Forscher schließen darauf, dass die Jäger die beschädigten Pfeile an der Blätterhöhle erneuert und dabei die defekten Spitzen zurückgelassen haben.

Die Archäologen warten auch auf die derzeit laufenden Untersuchungen zu den Hunderesten, die 2017 gefunden worden. "Ein Schienbeinstück, dass aus den späteiszeitlichen Schichten des Vorplatzes stammt, könnte der bisher älteste Überrest eines Hundes in Westfalen sein" gibt sich Prof. Dr. Michael Baales von der LWL-Archäologie für Westfalen optimistisch. Das Stück wird aktuell in München genetisch untersucht und anschließend in Mannheim mit der sogenannten Radiokarbonmethode datiert.

Noch bis zum Ende September ist das Grabungsteam im Rahmen einer Lehrgrabung im Gelände tätig. Das Team besteht aus 20 Studierenden der Ur- und Frühgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Für 2019 ist die nächste Grabungskampagne auf dem Vorplatz geplant. Da das Areal vor der Blätterhöhle jedoch für die Arbeiten zu klein wird, wird es sich um die vorerst letzte Grabung handeln. Danach werden die Archäologen die umfangreichen Grabungsdaten der vergangenen Jahre auswerten.

Bereits zum vierten Mal führt die LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe, mit Unterstützung der Stadt Hagen und des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V., Grabungen vor und in der Blätterhöhle durch. Die Ausgrabungen werden von Prof. Dr. Michael Baales, dem Leiter der Außenstelle Olpe, koordiniert und von Wolfgang Heuschen M.A. vor Ort geleitet. Dabei arbeitet er eng mit dem langjährigen Forschungsleiter Dr. Jörg Orschiedt von den Reiss-Engelhorn-Museen / Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie in Mannheim zusammen. Nach den herausragenden Funden von jung- und mittelsteinzeitlichen menschlichen Überresten der vergangenen Jahre wurden die Ausgrabungen in diesem Jahr auch fortgesetzt, um noch weiter zurückreichende Erkenntnisse zu gewinnen.



ARCHAEOLOGIE-ONLINE.DE

2. Okt 2018, 13:16Kommentare: 0


Titel: Ein Zuhause für Tier - Senioren Erstellt von: Tomstep

Ein Zuhause für Senioren
Sarah Heider

Über 30 Hunde, 15 Katzen und mehr als 300 Vögel haben im Altenheim für Tiere in Berlin ein letztes Zuhause. DOGS sprach mit dem Gründer Dirk Bufé.

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Herr Bufé, wie kamen Sie auf die Idee, ein Altersheim für Hunde zu gründen?
Schon als Kind habe ich Tiere gehabt, das war immer meine Welt. Später habe ich ehrenamtlich im Tierheim Berlin gearbeitet, wo ich das Elend der alten Tiere gesehen habe. Die Hunde haben da in Zwingern gelebt, und gerade die alten hatten keine Chance, weil sie viel Geld kosten. Dazu kommt der Herzschmerz, wenn das Tier wahrscheinlich in naher Zukunft stirbt. Die alten Hunde verkümmern in den Heimen, das ist für sie wie eine Strafe. Das Tierheim bedeutet für die alten Vierbeiner puren Stress. Die anderen Hunde sind laut, es kommen täglich viele Besucher. Dabei brauchen die Senioren ihre Ruhe und ein Zuhause, wo sie mit ihrer Familie zusammenleben und gemütlich auf dem Sofa liegen können. Also haben mein Partner Hartmut Benter und ich den Entschluss gefasst, uns um diese Tiere zu kümmern. Wir wollten den Alten einen schönen Lebensabend bescheren und haben uns nach einem geeigneten Grundstück umgesehen. Schließlich fand eine Kollegin ein Grundstück, das zu verkaufen war. Wir nahmen einen Kredit auf und fingen 2006 langsam an, das Haus eigenständig umzubauen. Wir hatten ja kein Geld.

Warum landen so viele Hunde im Tierheim?
Leider ist es so, dass die Tiere den Haltern oft zu teuer werden. Alte Tiere kosten eben viel Geld, vor allem wegen der hohen Tierarztrechnung. Manchmal kommen die Tiere auch zu uns, weil die Halter verstorben sind. Bei anderen Haltern ändern sich die Lebensumstände: eine neue Wohnung, ein Jobwechsel oder ein Baby. Gerade alte Tiere brauchen viel Ruhe, Liebe und eine feste Routine, das kann dann oft nicht mehr gewährleistet werden. Gerade bei einem Umzug von einer Erdgeschoss- in eine Etagenwohnung ist es wegen der vielen Treppen für einen alten Hund sehr beschwerlich.

Wie schaffen Sie es, jedem der über dreißig Hunde so viel Aufmerksamkeit zu geben, wie er braucht?
Die Hunde sind ja alle verschieden und brauchen auch unterschiedlich viel Aufmerksamkeit. Wir haben Straßenhunde, die sich gar nicht anfassen lassen. Die wollen ihr Futter und sind damit zufrieden. Andere brauchen mehr Liebe, aber die wird dann auch eingefordert. Die kommen dann mit aufs Sofa zum Kuscheln.

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Haben Sie Tipps im Umgang mit alten Hunden?
Alte Hunde sollten auf jeden Fall nicht mehr so viel Sport machen. Viele Hundehalter machen den Fehler, das Bewegungspensum aufrechtzuerhalten, obwohl ihr Hund das nicht mehr leisten kann. Die Hunde bauen mit der Zeit ab, da sollte man darauf achten, ihn nicht zu überfordern. Außerdem sollte man auf altersgerechtes Futter achten. Innereien etwa lassen wir lieber weg, weil der Magen das oft nicht mehr verkraftet. Menschen essen im Alter ja auch nicht mehr das fettige Fast Food. Generell sollte man sein Tier gut beobachten und abschätzen, was es noch machen kann und will. Wir hatten einmal einen neunzehnjährigen Schäferhund, der immer draußen war. Als wir ihn wegen minus zwanzig Grad Außentemperatur reinholen wollten, ist er uns durchgedreht. Also haben wir ihm eine Hundehütte gebaut und einen Heizstrahler danebengestellt.

Was kostet die Versorgung eines alten Hundes im Monat?
Das kommt immer darauf an, wie groß der Hund ist und was er für Medikamente braucht. Wir haben im Moment eine junge, gesunde Dogge, die im Monat etwa 200 Euro kostet. Wenn sie älter wäre und Medikamente bräuchte, würden die Kosten mal schnell auf 350 Euro ansteigen. Die Verpflegung von kleineren Hunden ist günstiger, weil sie weniger Futter und Medikamente brauchen, die ja auch nach Größe verabreicht werden. Für einen Yorkshire Terrier geben wir etwa 150 Euro im Monat aus. Für alle Tiere haben wir im Monat Ausgaben in Höhe von 8000 Euro.

Das ist eine ganze Menge. Wie finanzieren Sie das?
Wir haben eine Stiftung, die uns mit Medikamenten und Futter unterstützt. Aber natürlich sind wir auch auf Geldspenden angewiesen. Wir haben 510 Mitglieder, die einen monatlichen Beitrag von 20 Euro zahlen, und dazu noch etwa 600 Spender, ohne die es nicht ginge. Das ganze Geld geht auch zu hundert Prozent an die Hunde. Was wir hier machen, macht sonst keiner. Das ist ein riesiger finanzieller Aufwand. Ich arbeite ja auch nur Teilzeit mit 25 Stunden, in Geld schwimme ich auch nicht, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Mehr über das Berliner Altersheim für Hunde und die Möglichkeit zu spenden lesen Sie in der neuen DOGS!




dogs - Magazin
GESCHICHTEN, DIE NUR MIT HUND PASSIEREN

1. Okt 2018, 16:17Kommentare: 2

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Erstellt von: Tomstep, 28. Mai 2015, 18:08 Ganzen Artikel lesen Kommentare erstellen


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